Archiv der Kategorie: Pragmatischer Schamanismus

Schaschu Wochenende

das war mal ein schamanisches Wochenende wie man es sich vorstellt. Trommeln und ganz viel Räuchern.

Der Samstag begann steinig. Heilsteine erkennen und Strukturen und Eigenschaften erreisen war das große Thema. Schamanisch Praktizierende brauchen keine Büchern mehr, sondern holen sich die Informationen aus der geistigen Welt.
(Ok.. die Bücher vielleicht noch als Bestätigung 😉 )

In Bezug auf die nahenden Rauhnächte war das Thema des Sonntags das rituelle Räuchern.

Ein erstes Kennenlernen und Erschnuppern von einigen Grundlagen, einzelnen Komponenten und Mischungen für die Winterzeit.  Neben Reinigungsräucherungen mit Beifluss, Räucherungen mit Holunder bis hin zu wirklich angenehmen Mischungen aus Kräutern, Hölzern und Harzen.

 

Schamanisches Reisen

Die Informationen die wir in schamanischen Reisen erhalten faszinieren mich immer wieder aufs neue. Der Zugang zu den Spirits ermöglicht uns so viel Wissen. Heute möchte ich euch mal von einer Reise erzählen, die ich persönlich sehr spannend fand (Namen aus Persönlichkeitsschutzgründen entfernt)

Ich gehe in die untere Anderwelt und steht in einem Urwald … um mich herum Pflanzendickicht. Hohe Bäume, niedrige Büsche, Schlingpflanzen und viele verschiedene farbige Blumen. Das Licht von oben ist dämmrig, es kommt kaum bis zum Boden.
Und macht es mir schwer, vorwärts zu kommen, da ich nicht genau sehe, wo ich entlang gehe.
Ich rufe meine Coyptin, aber sie erscheint nicht. Plötzlich nehme ich meine Schlange wahr.
Ich stelle ihr meine Frage für ….
Sie antwortet: „Es ist wie der Dschungel mit den Mustern und Angewohnheiten. Wenn´s zu viele sind, kann man kaum was sehen und stolpert durchs Leben.“

Ich frage nach, wie wir die Angewohnheiten durchbrechen können und frage nochmal gezielt nach dem Goldenen Schnitt, der letztens bei meiner Klientin in einer Antwort aufkam.
Sie verwandelt sich in einen Phönix… oder er taucht plötzlich auf.
und ich stehe auf einer Art Plattform über dem Dschungel. Eine Stufenpyramide.
Der Phönix sitzt auf einem abgestorbenen Baum vor mir.
„Es ist das Feuer, welches uns am Leben erhält. Alte Muster sind schlechter Brennstoff für das Lebensfeuer. Wir brauchen frischen neues Material (Energie) damit wir uns lebendig fühlen können.“
Das verstehe ich … doch was hat der Goldene Schnitt damit zu tun?
„Nur bedingt um die Rahmenbedingungen zu schaffen. Alles Leben ist darauf aufgebaut.
Um in Harmonie zu sein, müssen wir sowohl das Weltliche, wie auch das geistige Leben. Wir müssen denken, wir fühlen und wir müssen handeln, für uns und für unser Gegenüber und für die Gemeinschaft . Der Tag mit den hellen Stunden, wie auch die Nacht müssen sich immer ausgleichen um einen vollständigen Tag (anders Wort) zu ergeben.“
Auch das verstehe ich im Ansatz, es ist in der Reise so logisch …
„aber was hat das mit …. ´s Problemen zu tun?“ frage ich
Der Phönix fliegt auf eine Art Steintisch mit einer großen Schale in der Mitte.
Dort beginnt ein kleines Feuer zu schwelen. Wobei ich nicht erkennen kann was es verbrennt.
„Sie lebt nicht in Einklang mit den universellen Gesetzten, das macht sie krank. Die alten Muster wiegen schwer, als die Entscheidung für neue Strukturen. Das hält sie gefangen.“

Ich verstehe den Sinn, aber immer noch ist mir nicht klar, wo der Zusammenhang ist und wie  …….  es lösen kann.
Der Phönix fliegt über die Schale und geht in Flammen auf.
Ein Küken im Nest sitzt vor mir auf dem Tisch.
Ein Elternvogel kommt und füttern ihn

Nun spricht er – der zweite Altvogel – weiter zu mir.

„Es gibt Notwendigkeiten auf der Weltlichen Ebene. Füttern (Essen,Schlafen,…..) gehört zum Leben dazu .. das ist die Arbeit um zu körperlich zu wachsen.
Sehen und erkennen hilft uns dabei. Wir müssen lernen, was wir essen dürfen und was wir sonst noch brauchen.
Wachsen und sich bewegen, ist die Voraussetzung dazu handlungsfähig zu werden.
Handeln(arbeiten ist die Grundlage um etwas im Leben zu verändern. Das Nest zu verlassen“

Und immer noch rätsle ich was das mit ……s Situation zu tun hat.

„Erst wenn wir auf der weltlichen Ebene alles getan haben, können wir fliegen. Uns auf die geistige Ebene bewegen. Und auch das – das fliegen – können wir nur wenn wir alle Ursachen und Beschränkungen erkannt haben, die uns auf der Erde halten..

Und??? bin immer noch nicht klar darüber …

„Sie versucht zu fliegen, bevor sie laufen kann Sie muss mehr auf der weltlichen Ebene arbeiten.  Erst das weltliche, dann das spirituelle. In Harmonie. Das zeigt der goldene Schnitt. Das eine muss dem anderen im richtigen Anteil gegenüber stehen. Die meisten Menschen leben in Ungleichgewicht.“

Damit steigt das Küken, das inzwischen gewachsen ist aus dem Nest und fliegt mit dem zweiten Phönix davon.

Damit endet die Reise.

Abschluss …

so sehen sie aus, die glücklichen „Gewinner“ lach. Nein zu gewinnen gab es hier nichts.. oder vielleicht doch?Schaschu Abschluß _6678

Auf jeden Fall: Lebenserfahrung, Heilung für sich selbst und Anderen und Durchhaltevermögen Abschluss … weiterlesen

Medizinrad Seminar

Das war ein tolles Wochenende mit tollen  Teilnehmern … das Lebensrad Seminar am letzten Wochenende.

Nun kam unser auch unser kleines Medizinrad im Garten zum Einsatz. es ist zwar noch nicht alles drum rum am rechten Platz und die Gartengestaltung muss noch ein wenig wachsen, aber das Rad und die Energie waren nutzbar.

Wir aktivierten die Element, gingen durch unser Leben, fanden Standpunkte und legten unsere Probleme in den Kreis. Begaben uns auf die Suche nach Lösungen und den Ausgleich um in unsere innere Mitte zu gelangen.

Es kann so einfach sein ….

Aus der  Mitte heraus sind alle Wege frei.

Eine Partnerschaft ist kein Memory Spiel…

Schamanisches Reisen ist immer wieder überraschend … obwohl ich es jetzt fast 20 Jahre praktizieren, bin ich immer wieder aufs neue verblüfft über die Antworten aus der Geistigen Welt.

Z.B. aus der Reise für eine Klientin am gestrigen schamanischen Abend.

In der Frage ging es um die passende Partnerschaft

und das war die Antwort der Spirits:

„Eine Partnerschaft ist kein Memory Spiel, sondern Mahjong! Eine Partnerschaft ist kein Memory Spiel… weiterlesen

Spirit Voices

Unser erster Trommelbau Workshop in den neuen Räumen. Im letzten Jahr musste er wegen dem Umzug noch ausfallen, doch dieses Jahr ging es wieder rund – im wahrsten Sinne des Wortes.

Eine Trommel ist mehr oder weniger rund, rund wie die Erde und ihr Takt verbindet sich mit deinem Herzschlag. Und doch ist jede einzelne Trommel ganz anders und mit anderen Aufgaben auf die Welt gekommen.

Genau dies durften die Trommelbauteilnehmer an diesem Wochenende erfahren. Verblüfft von Vielfalt und dem Eigensinn der eigenen Trommel und berührt vom Vorgang des Werdens, kamen sehr individuelle Trommeln dabei heraus.

Mit Hilfe von drei fundierten Handwerkern, die mit handwerklichen Tipps und helfenden Händen zur Seite standen, entstanden in den 3 Tagen 7 Trommeln, die ihre Hüter nun begleiten können.

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Schamanenschule Jahrgang 18

Da haben wir nun so lange drauf gewartet und nun ist es schon wieder vorbei.

Einige Teilnehmer der Schamanischen Gruppe, haben sich schon vor einem Jahr angemeldet und darauf hingefiebert, das es endlich losgeht und „zack“ schon war´s das.

Am Wochenende ging es bei den 7 Teilnehmer erstmal um das Kennenlernen untereinander. Wir werden ja nun bis zu 3 Jahre gemeinsamen arbeiten und uns regelmäßig sehen, da ist eine gute Verbindung und gleiche Wellenlänge sehr angenehm.

Wir werden oft gefragt, warum wir so lange schulen, das kann sich finanziell und zeitlich kaum einer leisten, es gäbe ja auch die Möglichkeit alles an einem Wochenende zu lernen.  Schamanenschule Jahrgang 18 weiterlesen

Sonnenkraft

Wir sind eins.Lasst uns eins sein mit der unendlichen Sonne

Für Immer für immer für immer

oder so ähnlich bedeutet die Übersetzung des Lakotaliedes.

 

Hausreinigung

Eine energetische Hausreinigung, ist nicht mystisch magisches, sondern etwas ganz natürliches. Wenn du Schmutz in deiner Wohnung hast, empfindest du es als ganz normal zu putzen. Der „Dreck“ um den wir uns bei einer energetischen Hausreinigung kümmern, ist wie der Name schon sagt „energetischer“ Schmutz.
In der Psychosomatischen Medizin haben wir erkannt, dass Emotionen und Gedanken uns krank machen können. Sie erzeugen Energiefelder die uns nicht gut tun. Diese Felder können sich in einem Haus, in deiner Wohnung festsetzen. Räume, Wände, auch Möbel können diese Energien eine Zeitlang speichern.
In unserer Alltagssprache haben wir viele Formulierungen um dieses Phänomen zu beschreiben. Nach einem Streit herrscht „dicke Luft“. Der Raum, die Stimmung ist „aufgeladen“ All das weist auf einen Energieüberschuss hin. Hausreinigung weiterlesen

Schamanisches Channeln

„Wie ist das denn so, wenn ich mit einer Frage zu dir kommen.? Wie läuft denn so eine Schamanische Reise ab? Machen wir da Rituale und ist das nicht irgendwie unheimlich wenn du die Geister rufst und so?“  wurde ich diese Woche gefragt.

Nein, keine Angst, es ist ganz einfach. Wir besprechen kurz worum es bei deiner Frage geht und gehen nach unten in unsere Schamanenstube. Dort machen wir es uns beide auf vielen Kissen, Decken und Fellen bequem und ich räuchere und trommel ein wenig. Dabei nehm ich Kontakt zu meinen Spirits auf und schaue was sie mir erzählen können. Die Antworten kommen in Bilder und Worten, ähnlich wie Träume. Danach erzähle ich dir was ich an Informationen dazu erhalten habe. Ich schreibe es auch auf, weil ich schnell etwas davon vergesse. Diese schriftlichen Aufzeichnungen bekommst du als PDF zugesandt, damit du selbst überlegen kannst, wie du die Hinweise der Spirits verstehen und umsetzten kannst.

Ein Beispiel aus dieser Woche. Eine Reise für die Frage einer Klientin (Die ich jetzt nicht dazu schreibe):

Ich gehe in die untere Anderswelt und suche meinen Japanischen Geistlehrer auf. Es ist ein wenig schwierig die Brücke zu überschreiten. Ich brauche mehrere Anläufe bis das Bild stabil bleibt.
Drüben kann ich ihn erst mal nicht sehen und gehe durch den Park zu den Häusern hinüber. Da steht er und winkt mich heran.
Wir betreten eines der Pavillons und ich erkenne – woran auch immer – das er mich zu einer Tee Zeremonie bittet.
Wir ziehen unsere Schuhe aus. Waschen unsere Hände und trete in ein kleines Extrazimmer ein.
Zwei Sitzmatten liegen darin sonst nichts. Eine Geisha kommt und stellt einen flachen Tisch auf. Sie bringt eine Feuerschale mit heißen Kohlen.
Und alles Mögliche andere. Kannen, Gefäße, Löffel,
Alles wird sehr akkurat aufgebaut.
Aus einer Schale schöpft sie Wasser für den Kessel, der auf die Glut platziert wird. In einem anderen misst sie Tee ab.
Sie stellt Tee Schalen vor uns ab. Eine für meinen Meister und zwei für mich. Ich bin verwundert und will fragen. Doch er schüttelt kurz den Kopf und schweigt.
Also schweige ich auch und warte ab was weiter passiert. Erstmal gar nichts. Die Prozedur des Teetrinkens dauert.
Irgendwann gießt sie den Tee in die Schalen. Meinem Meister zuerst und dann in meine Beiden.
„Probier den Tee“, sagt er und weist auf eine der Tassen.
Ich nehme die Tasse und trinke; der Geschmack und Geruch erinnern mich an Jasmin Tee.
Ich schaue ihn an „Probier den anderen“ sagt er.
Ich trinke aus der anderen Tasse.
„Welche schmeckt besser?“ Fragt er
Ich wundere mich; „Wieso besser, es ist doch der gleiche Tee. Keiner ist besser als der andere.“ Ich weiß nicht worauf er hinaus will.
„Woher weiß du dass es der gleiche Tee ist?“ fragt er.
„Ich habe gesehen, wie er zubereitet und eingegossen wurde.“ Ich überlege die ganze Zeit, worauf ich jetzt achten soll Ich bin verwirrt.
„Nimm die erste Tasse“ fordert er mich wieder auf.
Ich trinke einen Schluck.
„Nimm die zweite Tasse“, wiederholt er seine Anweisungen.
„Macht es einen Unterschied welche Tasse du nimmst?“
Ah, darauf will er hinaus, die Tassen sind beide etwas unterschiedlich. Die eine ist mit rosa floralen Muster und die andere mit blau-goldenen Ranken.
Aber das ist nur äußerlich, überlege ich laut. Der Tee ist trotzdem der gleiche.
Welche würdest du wählen? ist seine nächste Frage.
„Was macht es für einen Unterschied?“ versuche ich eine Gegenfrage. Weiss aber das er darauf nicht antwortet. Ich sage: „Es macht keinen Unterschied welche Tasse es ist, wenn ich den Tee trinken will. Es geht doch um den Inhalt“
Er lächelt und schlürft an seinem Tee.
„Es macht keinen Unterschied, wenn du es weißt.“
Er stellt seine Tasse ab.
„Würde es einen Unterschied machen, wenn du die Zubereitung des Tees nicht gesehen hättest?“
Ich überlege;“ Ja, vielleicht. Dann würde ich vielleicht die Tasse wählen, die mir besser gefällt und mehr darauf achten ob es einen Unterschied im Geschmack gibt. Ich glaube ich würde keinen Unterschied erkennen.“
Er nickt: „Dein Wissen beeinflusst die Entscheidung, ob du das äußere oder das innere wählst“
Ich überlege jetzt, wo der Zusammenhang zu meiner Frage ist.
Er lächelt: „Willst du es wirklich wissen, musst du die Teekanne fragen.“
Wir verlassen den Raum und ich kehre zurück.