Archiv der Kategorie: Leben im Jahreskreis

Feste, Mond, Kräuter und mehr im Jahreskreis

Feierst du Imbolc oder Brighid

Für alle die Brighid feiern. > Brighid leuchtet

Machen das nicht alle Schamanen? wurde ich gefragt. Feierst du Imbolc oder Brighid weiterlesen

4 Speichen Heilungszeremonie – Terminverschiebung

Achtung: Das Heilungswochenende verschieb sich um 4 Wochen.
von Juni auf den22 bis 24. Juli 2016
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Floorwärts .. ins Wochenende

Hai in den Mai – das erste Goa Festival des Jahres im Waldfrieden in Stemwede/Wehdem.

Seid ein paar Jahren sind wir auf der Healing Area dabei und bieten Schnupperstunden im schamanischen Reisen und eine Räucherzeremonie an.

Alle neun Events, die wir an den drei Tagen angeboten haben, waren ausgebucht, was uns sehr gefreut hat.

Selten treffen wir auf so offene neugierige junge Menschen, die Spiritualität nicht nur durchdenken sondern auch erleben wollen.

Es war eine wunderschöne Zeit … irgendwie zeitlos, da man dort ganz im Moment leben kann, von einem Augenblick zum nächsten. Ich hab das Gefühl das wir viel länger dort waren, als nur vier Tage. Das scheint wohl das „Alice im Wunderland“ Syndrom zu sein

Die Aufgabe des Schamanen ist es für seinen Stamm, seine Familie da zu sein. In diesem Fall sind es die große Wald-Family … 😉

Am Anfang des Festival und auch in jeder Pause auf den Dancefloors geht Wolfgang über den Platz und bittet die guten Geister dabei zu sein und alles negative rauszuhalten.

In der ersten Runde geht er mit der Trommel herum und läd sie ein, in der zweiten Runde wird geräuchert um den Platz zu klären.  Für die Räucherung nutzen wir ganz einfach Fichtenharz aus dem Wald. Es bringt die schönste Waldenergie hinzu.

Die Menge an Menschen lässt durch das intensive Tanzen ziemlich viel emotionale Energie auf dem Platz.  Der umgebende Wald kann zwar viel abfangen (gerade das macht die Location aus und unterscheidet sie von anderen) Danach zieht er mit seinem Stab das Waldfrieden W in jede Tanzfläche und einen Schutzkreis drum rum.

Es ist spannend das Opening zu erleben, wenn die ersten Beats über die Main klingen und die Menschenmenge sich rythmisch in Bewegung setzt …. gänsehaut       Floorwärts…..

 

 

Mond

da fragte mich doch jemand letztens: „Glauben Schamanen auch an den Mond, bzw. die Mondin?“

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Frühlings Tag und Nachtgleiche

Die meisten kennen es als Ostara oder auch Ostern ..

Ich mag es,  ist es doch eines der Feste, wo sich christliches und heidnisches am ehesten verbinden lassen. Der Frühlingsequinox – die Tag und Nachtgleiche. Frühlings Tag und Nachtgleiche weiterlesen

Frühlingsenergie

Es wird Frühling, noch ein paar Tage dann haben wir Frühlings-Tag und Nachtgleiche. Gestern war ich draußen und habe mich mit den Energien des Waldes verbunden. Frühlingsenergie weiterlesen

Imbolc und Mond

an diesem Wochenenden werden wir in der Schamanenschule – unter anderem – mit den Mondenergien arbeiten und mit Märchen und Mythen dieser Zeit. z.B. Schneeweißen und Rosenrot. Ein schönes Märchen zum Aufbruch ins neue Jahr …. wenn der Bär seine Höhle wieder verlässt und hinaus in die Welt geht.

Auch Imbolc und Bridgid werden ein Thema seinIMG_7777 (1024x1024).  Wir feiern Imbolc als Mondfest am entsprechenden Mondstand, also dem zunehmenden Mond

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Ich bin mal gespannt wie den Teilnehmern der kleine  Ausflug ins Hexentum gefallen wird. Auch wenn Schamanismus und das was wir allgemein als Hexentum bezeichnen sich sehr ähnlich sind, finden wir doch immer öfter Unterschiede in Form und Ausführung von Ritualen.

Der Schamanismus ist viel pragmatischer und mehr auf die Harmonisierung äußere Situation/Energien ausgerichtet. Hier finden wir keine Götter, sondern Naturgewalten und die Energie von Mutter Erde und Vater Himmel wirken heilsam auf Körper und Geist. Bei den Hexen finde ich viel häufiger Rituale zur Selbstfindung und für innerem Wachstum, also quasi mehr Egoismus 😉 Wobei das mehr der Einfluss der sogenannten Hohen Magie ist, während reine Naturmagie, dem Schamanismus sehr ähnlich ist. = meine Meinung.

Bridgid, die Helle

Göttin strahlend_6005Der Name Bridget /Brigid bedeutet die Erhabene und wird von bright hergeleitet, was soviel wie hell oder strahlend bedeutet.

Es ist der Name einer Göttin in der keltisch-irischen Mythologie.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des nahenden Frühlings sind die inspirierenden Strahlen der jungfräulichen Göttin.  Ihr Feiertag ist Imbolc, (in the Belly) das von der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert wird. Es ist ein altes irisches Frühlingsfest, das die Fruchtbarkeit von Mutter Erde ehrt. Die ersten Schafe sind trächtig und werden bald neues Leben auf die Erde bringen.

Sie ist eine Personifizierung des neuen Lichtes, der Sonne, des Feuers. Und damit auch Göttin der Schmiede und Dichter. Mit Worten schmieden, ist nicht nur eine Redensart. So wird sie oft in dreifacher Gestalt verehrt, weshalb manchmal von den „drei Brigids“ die Rede ist.

Ihr Heiligtum war in Kildare (Irland), wo ihr heiliges Feuer gehütet wurde. An dieser Stelle steht heutzutage ein Kloster in dem immer noch ein heiliges Licht brennt.

Die Lichterprozessionen und Kräuterweihe der christlichen Mariä Lichtmess Feier gehen ursprünglich auf den Glauben an die alte Göttin zurück. Wobei Mariä Lichtmess ein Reinigungsfest ist, 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes wurde eine Frau wieder „rein“ und das Kind wurde im Tempel mit einem Ritual der Gemeinde vorgestellt.
Es ist auch der Tag an dem die Weihnachtszeit endet und das Arbeitsjahr der Bauern wieder beginnt. Die im Winter gezogenen Kerzen werden an diesem Tag für das kommende Jahr geweiht, Licht – messe = Kerzenweihe. Es ist das Licht der Welt, das sich die Gläubigen in ihr Haus holen können.
Ebenso ist es ein sogenannter Lostag, je nach Wetter gelten die alten Bauerregeln für das folgende Jahr. „Wenns an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.“

 

Kerzenweihen und Orakel ….  So weit sind die katholischen Bräuche also gar nicht von alten Riten entfernt.

2. Raunacht – Orakeln

Schamanische Praktiken bestehen nicht nur aus dem Schamanischen Reisen (wobei das wirklich die einfachste und gründlichste Form ist um an Informationen zu gelangen)

Auch das Orakel ist eine Methode, die in fast allen Kulturen der Welt, von Schamanen (naturreligiöse Priester) eingesetzt wird um Antworten auf die Fragen des Lebens zu erhalten.

In den Raunächten ist auch bei uns, neben dem Räuchern,  das Orakeln ganz wichtig.

Die 12 Nächte werden daher auch Losnächte genannt. Wobei der Name nicht vom Begriff   „aus-losen“ kommt, sondern vom Althochdeutschen „ lösseln“, was  „schauen“  bedeutet.„Vorausschauen“, würde es recht treffend bezeichnen.

Die 12 Nächte werden stellvertretend für die 12 Monate des kommenden Jahres gezählt. Jeder Nacht (Tag) für einen Monat.

Dann lasst uns mal schauen was das Jahr uns zeigen will. Wie können wir das?

Es gibt viele unterschiedliche Methoden zu Orakeln.  Ihr könnt Karten ziehen, Runen werfen oder versuchen euch an eure Träume zu erinnern.

Nehmt das was ihr schon könnt. Es ist schwierig mit Methoden wir noch nicht beherrschen gut Ergebnisse zu erzielen.  Innerhalb von zwei Tagen wirst du nicht lernen dich an deine Träume zu erinnern (obwohl es in dieser Zeit leichter fällt) und vielleicht frustriert sein, wenn es am Ende doch nicht geklappt hat.

Du musst nicht deinen Nachtschlaf opfern, sondern kannst auf am Tage auf die Zeichen achten. Z.B. zu einer bestimmten Zeit, am schönsten sind die Zwischenzeiten,  – Sonnenaufgang oder Untergang –  hinaus gehen und deine Frage in die Welt stellen. Z.B. „Was wird der März mir bringen?“  Öffne deine Augen und alle deine Sinne, hör und spür …

Was fällt dir als erstes auf? Was passiert gerade um dich herum? Wie fühlt es sich an?  Hörst du einen Hund bellen, fliegt ein Schwarm Vögel von rechts nach links, siehst du einen Sonnenstrahl oder bläst dich eine Böe kräftig an oder ist alles still. Bleibe kurz in der Wahrnehmung.  Nimm all das auf und schreib deine Gedanken dazu nieder.

Das ist die einfachste Form eines Naturorakels, das wir durchaus als schamanisch bezeichnen können, da es keine sonstigen – modernen – Hilfsmittel wie z.B. Karten benötigt.

Der Flug von Vögeln, die Formation von Wolken und ähnliches wurde schon in der Antike  zum Orakeln genutzt.

Selbst die christliche Kirche konnte nicht ganz davon lassen 😉 Ganz klassisch wird das Wetter bzw. der Sonnenschein zum Voraussagen genutzt.   Sonnenschein bedeutet am

  1. Lostag (26. 12.):  Es wird ein glückliches, neues Jahr werden.
  2. Lostag (27. 12.):  Preiserhöhungen stehen an.
  3. Lostag (28. 12.):  Streitigkeiten kommen auf.
  4. Lostag (29. 12.):  Fieberträume werden Familienmitglieder plagen.
  5. Lostag (30. 12.):  Es wird eine gute Obsternte.
  6. Lostag (31. 12.):  Auch alle anderen Früchte gedeihen prächtig.
  7. Lostag (  1.  1.):  Die Viehweiden tragen saftige Kräuter.
  8. Lostag (  2.  1.):  Fische und Vögel sind zahlreich.
  9. Lostag (  3.  1.):  Gute Kaufmannsgeschäfte stehen ins Haus.
  10. Lostag (  4.  1.):  Unwetter kommen hernieder.
  11. Lostag (  5.  1.):  Nebeltage treten vermehrt auf.
  12. Lostag (  6.  1.):  Zwist und Hader kommt auf.
    Dieser Text stammt aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon von der Webseite www.heiligenlexikon.de

 Das finde ich allerdings ein wenig zu einschränkend.  Aber  einfach mal ausprobieren…. Also schaut euch das Wetter in den nächsten Tagen genau an 😉

Raunacht 1. Die Dunkle Nacht

Heute beginnen für mich die „Feiertage“

Wir haben den 21.Dezember. Wintersonnenwende. Mittwinter oder auch Jul genannt. Die Weih-Nächte sind für mich mehr als zwei Tage gut essen und Geschenke verteilen.  (Wobei wir mit den Kindern auch ganz klassisch am Heiligen Abend zusammen feiern)

Die nun folgenden 12 Nächte haben für mich einen ganz besonderen Zauber. Langsam baut sich eine feierliche Energie der Erwartung auf, es liegt ein Funkeln der Vorfreude auf allen Gesichtern.

Jeder Tag, jede Nacht dieser Zeit – zwischen den Jahren -ist etwas besonderes, mit eigenen Ritualen;  Räuchern, Meditieren, den Spirits Gaben vor die Tür stellen, ein Licht entzünden oder ein Feuer entfachen, sich selbst oder den anderen was gutes tun.

Heute ist die Nacht der Erwartung. Die Mutternacht, die Zeit der großen Göttin. Die Mutter aller Dinge. Mutter Erde … Urmutter.  Kein Licht wird dieses Nacht erhellen, bis der Morgen erwacht.

Nimm dir Zeit in der Dunkelheit. Lass alle Lichter verlöschen. Was fühlst du? Macht sie dir Angst? Warum?

In der Dunkelheit können wir uns am besten mit unseren Schattenanteilen auseinander setzten.
Es gibt nichts was uns ablenkt. Nichts was wir im Außen betrachten oder überdenken müssen, wir können ganz bei uns bleiben.

Nach innen lauschen … und fühlen. Oft brechen dabei lang angestaute Gefühle auf … lass sie raus. Loslassen ist ein „Gewähren lassen “ …

Dabei helfen mir Räucherungen mit Beifuss, Bernstein und Zimt

Mein Thema des Tages:

Welches Verhältnis hast du zu deiner Mutter?

Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine schöne Nacht.

Bis morgen 😉