Schamanisches Reisen

Die Informationen die wir in schamanischen Reisen erhalten faszinieren mich immer wieder aufs neue. Der Zugang zu den Spirits ermöglicht uns so viel Wissen. Heute möchte ich euch mal von einer Reise erzählen, die ich persönlich sehr spannend fand (Namen aus Persönlichkeitsschutzgründen entfernt)

Ich gehe in die untere Anderwelt und steht in einem Urwald … um mich herum Pflanzendickicht. Hohe Bäume, niedrige Büsche, Schlingpflanzen und viele verschiedene farbige Blumen. Das Licht von oben ist dämmrig, es kommt kaum bis zum Boden.
Und macht es mir schwer, vorwärts zu kommen, da ich nicht genau sehe, wo ich entlang gehe.
Ich rufe meine Coyptin, aber sie erscheint nicht. Plötzlich nehme ich meine Schlange wahr.
Ich stelle ihr meine Frage für ….
Sie antwortet: „Es ist wie der Dschungel mit den Mustern und Angewohnheiten. Wenn´s zu viele sind, kann man kaum was sehen und stolpert durchs Leben.“

Ich frage nach, wie wir die Angewohnheiten durchbrechen können und frage nochmal gezielt nach dem Goldenen Schnitt, der letztens bei meiner Klientin in einer Antwort aufkam.
Sie verwandelt sich in einen Phönix… oder er taucht plötzlich auf.
und ich stehe auf einer Art Plattform über dem Dschungel. Eine Stufenpyramide.
Der Phönix sitzt auf einem abgestorbenen Baum vor mir.
„Es ist das Feuer, welches uns am Leben erhält. Alte Muster sind schlechter Brennstoff für das Lebensfeuer. Wir brauchen frischen neues Material (Energie) damit wir uns lebendig fühlen können.“
Das verstehe ich … doch was hat der Goldene Schnitt damit zu tun?
„Nur bedingt um die Rahmenbedingungen zu schaffen. Alles Leben ist darauf aufgebaut.
Um in Harmonie zu sein, müssen wir sowohl das Weltliche, wie auch das geistige Leben. Wir müssen denken, wir fühlen und wir müssen handeln, für uns und für unser Gegenüber und für die Gemeinschaft . Der Tag mit den hellen Stunden, wie auch die Nacht müssen sich immer ausgleichen um einen vollständigen Tag (anders Wort) zu ergeben.“
Auch das verstehe ich im Ansatz, es ist in der Reise so logisch …
„aber was hat das mit …. ´s Problemen zu tun?“ frage ich
Der Phönix fliegt auf eine Art Steintisch mit einer großen Schale in der Mitte.
Dort beginnt ein kleines Feuer zu schwelen. Wobei ich nicht erkennen kann was es verbrennt.
„Sie lebt nicht in Einklang mit den universellen Gesetzten, das macht sie krank. Die alten Muster wiegen schwer, als die Entscheidung für neue Strukturen. Das hält sie gefangen.“

Ich verstehe den Sinn, aber immer noch ist mir nicht klar, wo der Zusammenhang ist und wie  …….  es lösen kann.
Der Phönix fliegt über die Schale und geht in Flammen auf.
Ein Küken im Nest sitzt vor mir auf dem Tisch.
Ein Elternvogel kommt und füttern ihn

Nun spricht er – der zweite Altvogel – weiter zu mir.

„Es gibt Notwendigkeiten auf der Weltlichen Ebene. Füttern (Essen,Schlafen,…..) gehört zum Leben dazu .. das ist die Arbeit um zu körperlich zu wachsen.
Sehen und erkennen hilft uns dabei. Wir müssen lernen, was wir essen dürfen und was wir sonst noch brauchen.
Wachsen und sich bewegen, ist die Voraussetzung dazu handlungsfähig zu werden.
Handeln(arbeiten ist die Grundlage um etwas im Leben zu verändern. Das Nest zu verlassen“

Und immer noch rätsle ich was das mit ……s Situation zu tun hat.

„Erst wenn wir auf der weltlichen Ebene alles getan haben, können wir fliegen. Uns auf die geistige Ebene bewegen. Und auch das – das fliegen – können wir nur wenn wir alle Ursachen und Beschränkungen erkannt haben, die uns auf der Erde halten..

Und??? bin immer noch nicht klar darüber …

„Sie versucht zu fliegen, bevor sie laufen kann Sie muss mehr auf der weltlichen Ebene arbeiten.  Erst das weltliche, dann das spirituelle. In Harmonie. Das zeigt der goldene Schnitt. Das eine muss dem anderen im richtigen Anteil gegenüber stehen. Die meisten Menschen leben in Ungleichgewicht.“

Damit steigt das Küken, das inzwischen gewachsen ist aus dem Nest und fliegt mit dem zweiten Phönix davon.

Damit endet die Reise.