Frühlings-Tag und Nachtgleiche

Heute ist  Frühlingsanfang, aber nur wenige wissen, warum. Der Begriff Tag und Nachtgleiche erklärt es eigentlich recht einfach. Tag und Nacht sind gleich lang. Die Dunkelheit des Winters weicht und die Sonne übernimmt wieder das Regime über die kommende Zeit.Obwohl der Frühlings-Equinox  heute auf dem 20. März liegt, wird Ostera fast überall noch am 21. März gefeiert. Das liegt an einer kleinen Variablen im kalendarischen Eintrittszeitpunkt der Sonne, der liegt jeweils zwischen dem 19 und dem 21.März.

Wann ist denn nun der passende Zeitpunkt werden sich einige ganz genaue Heiden fragen. Ich meine: Lasst uns doch einfach 3 Tage lang feiern 😉

Das christliche Ostern und das neogermanische Ostera liegt ja gar nicht so weit auseinander. Jedenfalls vom Namen und von einigen Bräuchen. Wer da nun von wem angekupfert hat, ist vielleicht nicht mehr ganz so einfach zu klären. Eier und Hasen sind aber eindeutig Fruchtbarkeitsymbole, und haben wenig mit Jesus zu tun.

Eostre oder Ostra nennen wir auch die Göttin des Frühlings, wobei es hierfür keine schriftlichen Hinterlassenschaften der alten Germanen gibt. Die Römer kennen sie als Aurora und die Griechen als Eos, die Göttin der Morgenröte.

Im Osten geht die Sonne auf … egal ob für Römer, Kelten oder Germanen.Die Sonne selbst, ist in fast allen Kulturen männlich. Die Hochzeit der Sonne hat eine andere Kraft, als dieser zarte, frische Beginn des Frühlings. Überall um uns herum entsteht neues Leben. Unaufhaltsam, kraftvoll, fruchtbar,… Es ist durch und durch ein Fruchtbarkeitsfest.

Auf jeden Fall ist der Beginn der Sonnenzeit ein Grund zu feiern. Da es ein Sonnenfest ist (Sonnenstand abhängig) feiern wir mit dem Element Sonne –  einem schönen Feuer im neuen Garten. Mit einem Ritual wünschen wir uns etwas von dieser Kraft für uns und unsere Projekte.

 

 

 

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