Wunderland oder Anderwelt

oder was Alice im Wunderland mit Schamanismus zu tun hat

Fast jeder kennt die Geschichte von Alice im Wunderland von Lewis Carroll.  Und die meisten Menschen denken es ist ein Märchen für Kinder.

Alice fällt in einen Kaninchenbau und macht sich mit Hilfe eines Zaubertrankes  kleiner um durch eine  Tür  auf die andere Seite zu gelangen.

Dort begegnet sie allerhand merkwürdiger Wesen mit denen sie verschiedene  Abenteuer erlebt. Alles ist irgendwie „verrückt“ wie der Hutmacher und wie  der Hase immer wiederholt,  irgendwie „zeitlos“. Diese Welt hat andere Regeln.

Diese Geschichte ist eine sehr gute Beschreibung einer schamanischen Reise. Der Übergang von der realen Welt zur geistigen Welt. Alice nutzt die Zauberpilze. Wir versuchen es über den Trommelrythmus der uns in eine leichte Trance versetzt, mit der wir im Wachen träumen können.

In der Anderwelt treffen wir auf verschiedene Wesen, meistens in Tierform, mit denen wir in Kontakt treten können. Sie übermitteln uns oft im ersten Moment unverständliche Botschaften, die wir erst durch Nachdenken im Zusammenhang verstehen. In diesen Botschaften finden wir Antworten auf alle Fragen des Lebens.

Ob der Autor Lewis Carroll die Möglichkeit der Seelenreise kannte oder ob es – wie es gerne  überliefert wird – eine spontane Erzählung mit archetypischen Grundlagen ist, ist leider nicht zu klären. der ursprüngliche Titel der Geschichte lässt Raum für viele Möglichkeiten; Alice’s Adventures Under Ground  😉 

 

 

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