Besetzung

Wenn Menschen mit der spirituellen Welt in Kontakt kommen und dabei den Boden unter den Füssen verlieren, sich plötzlich merkwürdig anders verhalten, ist der Verdacht einer Besetzung nicht weit.

Doch was ist eine Besetzung eigentlich?
Ist jeder Mensch der sich – in den Augen der Anderen – ungünstig entwickelt gleich besetzt? Ist ein Schizophrener, eine mutiple Persönlichkeit besetzt?

Was für Geister können einen besetzten?

Wenn wir uns die Schamanen alter Kulturen angschauen, so waren dort temporäre Besetzungen eine Methode hilfreich und heilsam wirken zu können.
Diese Menschen wussten, das der Mensch alleine nicht zu allem fähig ist und haben sich die Kräfte der Spirits (Geister/ Götter) zu eigen gemacht.
Dafür stellen sie in einem Ritual zeitweise ihren Körper, dem Geist zur Verfügung, damit er hier auf dieser realen Ebene arbeiten kann.

Hexen welche eine Göttin invozieren (anrufen)  und in einem Ritual Stellvertreter für sie sind, machen im Prinzip nichts anderes.( Wenn sie denn wissen was sie tun und es wirklich können)

Wie kommt es nun das einige Menschen, nach irgendwelchen spirituellen Praktiken –  Gläserrücken oder ähnliches – völlig neben der Spur sind?

Dafür gibt es mehrere Ursachen, aber es werden auf keinen Fall irgendwelche Höllentore geöffnet, sondern  die Ängste im eigene Unbewusstsein freigesetzt, quasi die eigene Dämonen befreit.
Schuldbewusstsein oder auch Allmachtsfantasien können dann eine Menge bewirken.

Bei emotional labilen Menschen braucht es oft nur einen kleinen Trigger (Schlüssel), um ein unterdrücktes Traum aufbrechen zu lassen. Und plötzliche sind die Ängste da, die Schatten, die Dämonen.

Angsterkrankungen und Depressionen können die Folge sein. Hierbei verändert sich der Mensch für andere wahrnehmbar im negativen Sinne.

Verlust von Interesse, Rückzug von Freunden, Schlafstörungen, Alpträume, Grübelzwang, Antriebslosigkeit, Vorliebe für alles Dunkle, sind kein Anzeichen für eine Besetzung, sondern auch Symptome einer Depression

Man sollte diese Reaktionen allerdings nicht mit ernsthaften psychischen Störungen, wie z.B. Schitzophrenie  verwechseln.

Auch diese können  – im zeitlichen – Zusammenhang aufbrechen, doch auch hier liegt die Ursache viel tiefer.  Nach neuster Forschung sind sie neurologisch zu erklären und genetisch und sozial bedingt. Ein Exorzismus bringt da –meistens – wenig. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

In der Magie/Schamanismus/Geistigem Heilen sehen wir durchaus energetische Zusammenhänge zwischen einer psychischen Erkrankung und den uns umgebenden Energien.

Das alles Energie ist, weiß ja inzwischen sogar die Wissenschaft.

Im Schamanismus finden wir eine Symbiose zwischen dem Wirken von Menschen und Geistern.

Wir finden hier allerdings auch Methoden um unliebsame Verbindungen aufzulösen.  Für einen Schamanen ist alle beseelt. Jede Störung hat auch eine Seele, jede Energie eine Personifizierung.  Das bedeutet dass wir sie wahrnehmen und mit ihr in Kontakt treten können.
Wir können mit ihr sprechen und um unsere Gesundheit verhandeln.

(Wird neuerdings als imaginative Psychotherapie auch zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten eingesetzt 😉 )

In den wenigsten Fällen kommen wir dabei mit Dämonen (gefallenen Engelnn) in Kontakt, verlaufene Seele geistern schon öfter mal rum…  aber auch sie selten in einem Menschen, sondern öfter in bestimmten Orten und Räumen.

Menschen mit defekten Energiefeldern (Labilität) sind allerdings anfällig für die Manipulation von außen. Jeder Mensch ist mit anderen energetisch verbunden und nimmt und gibt Energie in diese Verbindung. Einige geben mehr als sie nehmen .. anderen nehmen mehr als sie geben (was ja oft von Dämonen erzählt wird) und so kann sehr schnell ein Ungleichgewicht entstehen, das die geschwächte Person anfällig für körperliche und psychische Krankheiten werden lässt.

 

 

 

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