Heilpflanze im März Bärlauch

Sobald die Sonne ein wenig länger scheint, kommen sie im Garten zum Vorschein. Kleine grüne Spitzen, die sich zu langen Blättern entfalten. Der Bärlauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse, wie Schnittlauch und Knoblauch.

Wenn er zu verblühen beginnt, kann man es sehr intensiv riechen.  Der Bärlauch wir deshalb auch Knoblauchspinatwilder Knoblauch oder Waldknoblauch.

Er ist eine seid alters her geschätzte Gemüse und Heilpflanze. Eigentlich ist ja jede Pflanze eine Heilpflanze es gibt keine ohne hilfreiche Inhaltsstoffe. Mutter Natur ist die beste Apotheke die wir haben können.

In der Naturheilkunde sind die zahlreich im Bärlauch enthaltenen, überwiegend schwefelartigen ätherischen Öle wirksam. Sie wirken adstringierend und entzündungshemmend und dadurch wie alle Knoblauch Gewächse blutreinigend und können damit der Entstehung von z.B. Ateriosklerose entgegenwirken.

Auch auf die Verdauung wirken sie positiv. Angezeigt sind sie bei Beschwerden von Leber, Galle, Darm und Magen. Er wirkt  Stoffwechsel anregend und senkt den Cholesterinspiegel.

Und es ist so einfach ihn zu nutzen.

Einfach pflücken, waschen und essen. Kleingeschnitten als Salatbeigabe oder mit etwas Quark aufs Brot oder als Dipp zu Kartoffeln. Bitte nicht erhitzen, dadurch gehen die ätherischen Wirkstoffe verloren, ebenso beim Trocknen. Aber er lässt sich hervorragend als Pesto haltbar machen, so das man mindestens für das nächste halbe Jahr einen Vorrat anlegen kann. Auch in Alkohol eingelegt, als Knoblauchschnaps – lassen sich seine Inhaltsstoffe erhalten, wobei der Geschmack nicht jedermanns Sache ist.

An den passenden Stellen im Wald – offene Buchenwälder – ist er für eine kurze Zeit, in großen Mengen zu finden. Er steht nicht unter Naturschutz, das bedeutet, das Ernten ist für den persönlichen Bedarf erlaubt.

 

 

 

 

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