Raunacht 1. Die Dunkle Nacht

Heute beginnen für mich die „Feiertage“

Wir haben den 21.Dezember. Wintersonnenwende. Mittwinter oder auch Jul genannt. Die Weih-Nächte sind für mich mehr als zwei Tage gut essen und Geschenke verteilen.  (Wobei wir mit den Kindern auch ganz klassisch am Heiligen Abend zusammen feiern)

Die nun folgenden 12 Nächte haben für mich einen ganz besonderen Zauber. Langsam baut sich eine feierliche Energie der Erwartung auf, es liegt ein Funkeln der Vorfreude auf allen Gesichtern.

Jeder Tag, jede Nacht dieser Zeit – zwischen den Jahren -ist etwas besonderes, mit eigenen Ritualen;  Räuchern, Meditieren, den Spirits Gaben vor die Tür stellen, ein Licht entzünden oder ein Feuer entfachen, sich selbst oder den anderen was gutes tun.

Heute ist die Nacht der Erwartung. Die Mutternacht, die Zeit der großen Göttin. Die Mutter aller Dinge. Mutter Erde … Urmutter.  Kein Licht wird dieses Nacht erhellen, bis der Morgen erwacht.

Nimm dir Zeit in der Dunkelheit. Lass alle Lichter verlöschen. Was fühlst du? Macht sie dir Angst? Warum?

In der Dunkelheit können wir uns am besten mit unseren Schattenanteilen auseinander setzten.
Es gibt nichts was uns ablenkt. Nichts was wir im Außen betrachten oder überdenken müssen, wir können ganz bei uns bleiben.

Nach innen lauschen … und fühlen. Oft brechen dabei lang angestaute Gefühle auf … lass sie raus. Loslassen ist ein „Gewähren lassen “ …

Dabei helfen mir Räucherungen mit Beifuss, Bernstein und Zimt

Mein Thema des Tages:

Welches Verhältnis hast du zu deiner Mutter?

Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine schöne Nacht.

Bis morgen 😉

 

 

 

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