das Rad dreht sich ….

Noch stehen wir am Anfang des Oktobers. Aber schon ist es Zeit das nächste Jahreskreisfest vorzubereiten. Am 31. Oktober feiern wir Samhain – kalendarisch. Oder am 12. Dunkelmond des Jahres. Eines der wichtigsten Feste des Jahres.

Nach dem Keltischen Kalender der Beginn des Winters, der Dunkelheit und damit der Beginn von allem was ist. Alles wächst aus dem Dunkel ins Licht.

Es ist quasi das Neujahrsfest vieler Neodruiden und Hexengruppen. Samhain – oder übersetzt „Ende des Sommers“ – kennen heute nur noch wenige. Trotzdem feiern in dieser Nacht Menschen in vielen Ländern ein Fest: Halloween.

All hallow even. … der Abend vor Allerheiligen. Papst Gregor IV hat im Jahr 837 festgelegt, das der 1. November ein christliches Fest ist, an dem die Heiligen geehrt werden, anstatt des heidnischen Samhain mit seinen gruseligen Ahnenfeiern.

Letztes Jahr um diese Zeit, war eine Journalistin der Schaumburger Tageszeitung bei uns und recherchierte für einen Betrag über Allerheiligen. Sie war sehr überrascht das es so gar nicht gruselig war, sondern eigentlich ein sehr buntes fröhliches Fest, mit dem wir unsere Ahnen und ihren Gaben gedachten. Götter und Geister sind nichts furchtbares sondern Kontakte in der Anderen Welt. Wir machen keinen großen Zauber, sondern feiern ein familiäres Fest.

Die Form von Dank in Verbindung mit greifbaren Naturritualen war etwas sehr neues für sie, aber auch sehr einprägsam. Wie sie so schön sagte, hätte diese Art etwas zu feiern wirklich einen Sinn den man nachvollziehen und auch in der Form der Feier spüren könnte.

Gerne möchten wir mehr Menschen diesen Gedanken näher bringen und zeigen das schamanisches Arbeiten etwas sehr alltägliches sein kann, das uns mit den Menschen den Lebenden und den Verstorbenen auf eine sehr einfache Art verbindet.

Wie wäre es mit einem kleinen Ritual zu Samhain.
Ein Kerze im Fenster um die Ahnen einzuladen. Deckt den Tisch für sie, vielleicht mit dem Geschirr von Oma . Und stellt etwas dazu was sie besonders gerne mochten.  Dank ihnen für das was du von ihnen erhalten hast. Dein Leben, eine sichere Kindheit, einen gewissen Wohnstand …. Alles war dir einfällt. Mehr brauchst du nicht zu tun.

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