Lugnasad

Endlich mal ein „richtiges“ keltisches Fest, da freuen sich alle Neo-Kelten und Druiden. 😉

Zumindestens dem Namen nach „Lugnasad“ ( Luu-na-sah), welches übersetzt „HochZeit des Lichts“   Lug(h)  übersetzt der „Leuchtende“ oder in anderer Schreibform „der Krieger“.

Lug mac Ethnenn, ist der Sohn der Ethne, die Tochter des Fomoren-Königs Balor war. Sein Vater Cian, ein Druide und Sohn des Arztes Dian Cecht der Túatha Dé Danann. Also eigentlich verfeindeter Sippen.  Aber die keltischen Familiengeschichten sind alle kompliziert 😉

Er bekam den Beinamen Lamhfhada („mit dem langen Arm“) und Samildánach („der Kunstfertige“) hat und ist eine der bekanntesten Gottheit aus der keltischen Mythologie Irlands.

Der „lange Arm“ oder der „lange Speer“ wird oft mit einem Sonnenstrahl oder einem Blitz assoziiert. Lugh, der Leuchtende war also ein Sonnengott.

PhotoMania_1407177313421 Somit passt er hervorragend in die Zeit des Hochsommers. Lugnasad liegt genau zwischen der Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Der August ist der Monat der ersten Ernte des Jahres, die Zeit des Überfluss im kargen Leben der alten Kelten.

Es ist ein Fest der Freude und des Tanzes. … Der Mythologie schuf  Lugh das Fest als Ehrung für seine verstorbene Ziehmutter Tailtiu. Eine Erdmutter Gottheit aus dem frühen Keltentum.

Ein Fest für Mutter Erde. Lasst uns erinner und für das danken, was sie uns aus vollem Herzen schenkt …

Was und wie nun genau gefeiert wurde, liegt wie so oft im Schoß der Geschichte verborgen.

Lichter, Feuer, ein Spiraltanz …. Alles was Mutter Erde ehrt, können wir an diesem Fest miteinander verbinden.  Eigentlich ein Muttertag 😉

 

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