Schamanismus eine Glaubensrichtung

Wenn wir erzählen das wir Schamanisch arbeiten, haben die meisten Menschen ein ganz spezielles Bild im Kopf.

Indianer, die draußen ums Feuer tanzen oder der der Medizinmann in der Hütte.

Ist das Schamanismus? Vielleicht, aber Schamanismus ist noch viel mehr.

Oft werden wir gefragt, ob man an Schamanismus glauben muss, ob wir Götter anbeten und ähnliches.

Wir erklären es gerne .. denn Schamanismus ist eine Basis von ganz  vielen Glaubsrichtungen. Aber der Vorteil ist, man muss nicht daran „glauben“ sondern man kann es erfahren/erleben.

Bevor Religionen geschaffen wurden, suchte der Mensch schon nach dem Sinn in Leben und versuchte es zu verstehen. Schamanismus ist die ursprünglichste Art von Spiritualität, der Vorläufer aller Religionen.

Das wonach heute immer mehr Menschen auf der Suche sind. Doch es ist nicht abgehoben und unrealistisch in den Sternen bei irgendwelchen Außerirdischen zu finden, sondern ganz irdisch und  menschlich.

Der Mensch beobachtete den Lauf der Sonne und den Wechsel des Mondes.  Sie waren in engem Kontakt mit den Pflanzen und Tieren ihrer Umgebung und in Verbindung mit Mutter Erde.

Schamanismus ist ein Animismus (von griechisch‚Wind‘, ‚Hauch‘)  Es ist die Grundlage der Beseeltheit aller Naturerscheinungen, weiter gefasst, aller Dinge die uns umgeben. Religionswissenschaftler ordnen sie den schriftlosen, traditionell lebenden, nicht-industrialisierten Völkern zu, aber auch als Basis vieler anderer Naturreligionen.

Sie suchten nach Erklärungen und fanden sie im direkten Kontakt mit der uns umgebenden Natur. Schamanismus ist „eingebunden sein“ in die Natur.

Das würden wir den Menschen hier gerne wieder näher bringen. Dazu gehört es die Natur zu schützen und sie nicht auszubeuten, im Einklang mit den Rythmen des Jahres zu leben und allem Lebenden Respekt entgegen zu bringen.

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